Paul Gerhardt

Befiehl du deine Wege

Und tun an seinem Teile,

Als hätt in seinem Sinn

Er deiner sich begeben,

Und solltst du für und für

In Angst und Nöten schweben,

Als frag er nichts nach dir.

Wirds aber sich befinden,

Daß du ihm treu verbleibst,

So wird er dich entbinden,

da dus am wen’gsten gläubst;

Er wird dein Herze lösen

Von der so schweren Last,

Die du zu keinem Bösen

Bisher getragen hast.

Wohl dir, du Kind der Treue,

Du hast und trägst davon

0 Gedanken zu „Befiehl du deine Wege“

Schreibe einen Kommentar