Paul Gerhardt

Befiehl du deine Wege

Befiehl du deine Wege

Und was dein Herze kränkt

Der allertreusten Pflege

Des, der den Himmel lenkt:

Der Wolken, Luft und Winden

Gibt Wege, Lauf und Bahn,

Der wird auch Wege finden,

Da dein Fuß gehen kann.

Dem Herren mußt du trauen,

Wenn dirs soll wohlergehn,

Auf sein Werk mußt du schauen,

Wenn dein Werk soll bestehn.

Mit Sorgen und mit Grämen

Und mit selbsteigner Pein

Läßt Gott ihm gar nichts nehmen,

Es muß erbeten sein.

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