Paul Gerhardt

Befiehl du deine Wege

Dein ewge Treu und Gnade,

O Vater, weiß und sieht,

Was gut sei oder schade

Dem sterblichen Geblüt:

Und was du dann erlesen,

Das treibst du, starker Held,

Und bringst zum Stand und Wesen,

Was deinem Rat gefällt.

Weg hast du allerwegen,

An Mitteln fehlt dirs nicht,

Dein Tun ist lauter Segen,

Dein Gang ist lauter Licht.

Dein Werk kann niemand hindern,

Dein Arbeit darf nicht ruhn,

Wenn du, was deinen Kindern

Ersprießlich ist, willst tun.

0 Gedanken zu „Befiehl du deine Wege“

Schreibe einen Kommentar