Paul Gerhardt

Danklied

Und blutgen Heldenschweiß

Der Helden, derengleichen

Auf Erden man nicht weiß.

Hier trübe deine Sinnen,

O Mensch, und laß die Tränenbach

Aus beiden Augen rinnen,

Geh in dein Herz und denke nach:

Was Gott bisher gesendet,

Das hast du ausgelacht,

Nun hat er sich gewendet

Und väterlich bedacht,

Vom Grimm und scharfen Dringen

Zu deinem Heil zu ruhn,

Ob er dich möchte zwingen

Mit Lieb und Gutestun.

Ach, laß dich doch erwecken,

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