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Wilhelm Busch

Verwunschen

»Geld gehört zum Ehestande, Häßlichkeit ist keine Schande, Liebe ist beinah absurd. Drum, du nimmst den Junker Jochen Innerhalb der nächsten Wochen!« – Also sprach der Ritter Kurt. »Vater«, flehte Kunigunde, »Schone meine Herzenswunde, Ganz umsonst ist dein Bemühn. Ja, ich schwör’s bei Erd und Himmel, Niemals nehm‘ ich diesen Lümmel, Ewig, ewig hass‘ ich ihn!« »Nun, wenn Worte nicht … Weiterlesen …

Wilhelm Busch

Der Nöckergreis

Ich ging zum Wein und ließ mich nieder Am langen Stammtisch der Nöckerbrüder. Da bin ich bei einem zu sitzen gekommen, Der hatte bereits das Wort genommen. „Kurzum“ – so sprach er – „ich sage bloß, Wenn man den alten Erdenkloß, Der, täglich teilweis aufgewärmt, Langweilig präzis um die Sonne schwärmt, Genau besieht und wohl betrachtet Und, was darauf passiert, … Weiterlesen …

Wilhelm Busch

Der Dornenstrauch

Es steht in Quesels Hecke Ein Dornstrauch an der Ecke, Und stechen tut er auch. Ach, lieber Herr von Quesel, Steig ab von deinem Esel, Hau ab den Dornenstrauch. Herr Quesel hört die Klagen Vergnügten Angesichts. Er spricht mit Wohlbehagen: Ich spüre nichts! Es wächst die krause Wolle, Damit sie wärmen solle Dem Schäfchen aus der Haut. Der Dornstrauch tät … Weiterlesen …