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Wilhelm Müller

Das Wandern ist des Müllers Lust

Das Wandern ist des Müllers Lust
das Wandern ist des Müllers Lust
das Wan- dern.
Das muß ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
das Wandern.

Vom Wasser haben wir’s gelernt,
Vom Wasser.
Das hat nicht Ruh bei Tag und Nacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht
das Wasser.
Das sehn wir auch den Rädern ab
den Rädern
die gar nicht gerne stille stehn
und sich bei Tage weiter drehn
die Räder

Die Steine selbst so schwer sie sind
die Steine
Sie tanzen mit den muntern Reihn
und wollen gar noch schneller sein
die Steine
O Wandern, wandern, meine Lust
o Wandern
Herr Meister und Frau Meisterin
laßt mich in Frieden weiterziehn
und Wandern!

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